Mantras

Das Wort “Man­tra” kommt aus dem Sans­krit und bedeu­tet “Klang­wel­le, die den Geist aus­rich­tet” (Man = Geist, Trang = Wel­le, Bewe­gung). Die meis­ten Man­tras, die wir sin­gen, kom­men aus dem Kun­da­li­ni-Yoga nach Yogi Bha­jan. Sie sind in Gur­mukhi ver­fasst, einer hei­li­gen, rein gehal­te­nen Gebets­spra­che Nord­in­di­ens. Durch das Sin­gen die­ser Man­tras kön­nen wir in eine höhe­re Schwin­gung gelan­gen, die uns hilft, in unse­rer immer schnel­ler wer­den­den, hek­ti­schen Zeit ruhig, bewusst, zen­triert und im Her­zen zu blei­ben.

Hier eini­ge der Man­tras, die wir auf unse­ren Kon­zer­ten sin­gen:

Sunie

Suni-äh sidh pier sur naath.
Suni-äh dha­rat dha­wal aak­aas.
Suni-äh diep lo paataal.
Suni-äh poh na sakäh kaal.
Naa­nak bhagtaa sadaa wig­aas.
Suni-äh duukh paap kaa naas. 8
Suni-äh iesar bar­maa ind.
Suni-äh mukh saa­laa­han mand.
Suni-äh dschoog dschu­gat tan bheed.
Suni-äh saa­s­at sim­rit weed.
Naa­nak bhagtaa sadaa wig­aas.
Suni-äh duukh paap kaa naas. 9
Suni-äh sat san­tokh gi-aan.
Suni-äh ath-sath kaa isna­an.
Suni-äh parh parh paa­väh maan.
Suni-äh laa­gäh sähadsch dhi-aan.
Naa­nak bhagtaa sadaa wig­aas.
Suni-äh duukh paap kaa naas. 10
Suni-äh sar­aa gun­aa kee gaah.
Suni-äh seekh pier paats­aah.
Suni-äh andhe paa­wäh raah.
Suni-äh haath howäh asgaah.
Naa­nak bhagtaa sadaa wig­aas.
Suni-äh duukh paap kaa naas. 11

Ajai Alai

Ajai Alai – Unbe­sieg­bar, Unzer­stör­bar
Abhai Abai – Angst­frei, Bestän­dig
Abhoo Ajoo – Form­los, Unge­bo­ren
Anaas Akaas – Unver­gäng­lich
Aganj Abhanj – Unge­bro­chen, Undurch­dring­lich
Alakkh Abhakkh – unge­se­hen, unbe­ein­flusst
Akaal Dy-aal – unsterb­lich, dank­bar
Alaykh Abhaykh – unbe­schreib­lich, authen­tisch
Anaam Akaam – namen­los, wunsch­los
Agaah Adhaah – uner­gründ­lich, unbe­stech­lich
Anaat­hay Pra­maat­hay – unbe­herrscht, Zer­stö­rer
Ajo­nee Amo­nee – jen­seits von Geburt, jen­seits von Stil­le
Na Raa­gay Na Ran­gay – jen­seits von Lie­be, jen­seits Far­be
Na Roo­pay Na Raykhay – jen­seits von Form
Akar­mang Abhar­mang – jen­seits von Kar­ma, jen­seits von Zwei­feln
Agan­jay Alaykhay – unbe­zwing­bar, unbe­schreib­lich


Ong Namo Gurudev Namo

Ich ver­bin­de mich mit dem unend­li­chen krea­ti­ven Bewusstein und der erha­be­nen Weis­heit in mir.

Aad guree namee, jugaad guree namee, sat guree namee, siri guru devee name

Die­ses Man­tra umgibt dich mit einem beschüt­zen­den Ener­gie­feld.
Ich grü­ße die Weis­heit, die am Anfang war
Ich grü­ße die Weis­heit, die durch alle Zeit­al­ter exis­tiert
Ich grü­ße die wah­re Weis­heit
Ich grü­ße die erha­be­ne gött­li­che Weis­heit


Pavan Guru

Pavan pavan pavan pavan, par para, pavan guru, pavan guru, wahe guru, wahe guru, pavan guru

Es baut den Pra­na (Energie-)Körper auf und schenkt  Vita­li­tät, Aus­dau­er und gedank­li­che Ent­span­nung.


Ra Ma Da Sa Sa Se So Hung

Die­ses Man­tra ist als DAS Heilman­tra bekannt. Nut­ze es um dich und ande­re zu hei­len.  Es hat acht Klän­ge der Kun­da­li­ni in sich. RA ist die Son­ne, MA der Mond, DA die Erde und SA die Unend­lich­keit. SE (sei betont)heißt du (Gott), SO HONG ich bin du(Gott und ich sind eins).

Adi Shakti

Adi Shakti adi shakti adi shakti namo namo,
sarab shakti sarab shakti sarab shakti namo namo,
pritam bhagvati pritam bhagvati pritam bhagvati namo namo,
kundalini mata shakti mata shakti namo namo

Das Kun­da­li­ni Bhak­ti Man­tra akti­viert die krea­ti­ve Ener­gie in dir. Es ist ein Man­tra der Hin­ga­be zur ursprüng­li­chen schöp­fe­ri­schen Kraft, die durch die Frau reprä­sen­tiert wird. Es kann dir Kraft zur Hand­lung geben durch das Besei­ti­gen von Unsi­cher­hei­ten, wel­che die Akti­on blo­ckie­ren.

Humee Hum, Tumee Tum, Wahe Guru; I am Thine, in Mine, Myelf, Wahe Guru

Mit Humee Hum stimmt man sich auf die Tie­fe des eige­nen Bewusst­seins ein, mit Tumee Tum bestä­tigt man, dass das Gegen­über den sel­ben Geist hat wie man selbst. Mit Wahe Guru ver­bin­det man sich mit dem unend­li­chen Selbst.

Sat narajan wahe guru , hari narajan sat nam

Ein Man­tra für inne­ren Frie­den, für Rei­ni­gung und Los­las­sen.

Ardas bahee amar das guru, amar das guru ardas bahee, ram das guru ram das guru ram das guru sachee sahee

Die­ses Man­tra erhebt dein Bewusst­sein vom Nabel­zen­trum zum Herz­zen­trum, und es hat die Kraft dein Schick­sal neu zu schrei­ben. Es ver­leiht Schutz, Hoff­nung und Gna­de auch an Orten der völ­li­gen Dun­kel­heit und Nie­der­ge­schla­gen­heit.

Gobinde, mukande, udare, apare, hariang, kariang, nirname, akame

Erhal­ter, Befrei­er, Erleuch­ten­der, Ewig­keit, Zer­stö­rer, Schöp­fer, Namen­los, Wunsch­los. Die­ses Man­tra öff­net für Mit­ge­fühl und Geduld. Es rei­nigt die Aura und löst Irr­tü­mer und Pro­ble­me aus der Ver­gan­gen­heit.